Einwohner:innen und Reisende haben jetzt eine neue, verbesserte Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Schottlands liebsten Plagegeistern – den Midges – vorherzusagen.
Die winzigen Stechmücken, auch Gnitzen oder Bartmücken genannt, sind berüchtigt – besonders weil sie oft in großen Schwärmen auftreten. Wer nicht vorbereitet ist, kann eine unangenehme Überraschung erleben.
Wer schon einmal in Schottland war, kennt wahrscheinlich das Problem: Gerade an einem windstillen, wolkigen Tag in den Highlands oder an der Küste, besteht die erhöhte Gefahr, dass man von den Midges attackiert wird.
Jetzt gibt es gute Neuigkeiten: Die Firma APS Biocontrol, Hersteller von Insekten-Abwehrmitteln, hat ihren bereits bestehenden Scottish Midge Forecast grundlegend überarbeitet. Die neue Karte ist ab sofort unter smidgeup.com/midge-forecast verfügbar und bietet deutlich mehr Information als bisher.
Was ist neu?
Der größte Unterschied: Statt der bisherigen Skala von 1 bis 5 zeigt die neue Karte nun die prozentuale Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Midges im Bereich von 1 bis 100 Prozent an. Nutzer können gezielt ihren Ort oder ihre Region eingeben und erhalten sofort den aktuellen Wert. Außerdem wird eine Vorhersage für die kommenden 7 Tage angezeigt.
Zum Start der Saison zeigte die Karte beispielsweise für Lochinver in Sutherland eine Wahrscheinlichkeit von 48 Prozent, für Stornoway auf Lewis 28 Prozent und für Inverness lediglich 20 Prozent.
Die Vorhersage kombiniert dabei Midge-Populationsmodelle mit aktuellen Wetter- und Umweltdaten.
Warum das wichtig ist
Die Midges sind nicht nur ein Ärgernis für Menschen und Tiere – sie kosten die schottische Tourismusbranche auch Geld. Viele Besucher meiden bestimmte Regionen oder Reisezeiten gezielt wegen der Insekten.
Die neue Karte kommt pünktlich zum ersten großen Schlupf des Jahres – und weitere Schwärme werden in den kommenden Wochen erwartet. Wer im Sommer in die Highlands reist, sollte sich informieren und entsprechend vorbereiten.
Ganz uneigennützig ist die Bereitstellung der Karte natürlich nicht: Der Hersteller möchte gerne viel von seinen Abwehrmitteln verkaufen und verlinkt praktischerweise gleich auf seinen Online-Shop.






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